Fünfzehn Minuten von Villa Vacanze Valentina entfernt liegt ein Ort, der wie aus dem Fels gemeißelt wirkt. Vitorchiano steht nicht auf dem Felsen: Es ist ein Teil von ihm. Die mittelalterlichen Häuser wachsen unmittelbar aus einem gewaltigen Sporn aus Peperino, dem grauen vulkanischen Tuff der Tuscia, der in Felsbrocken zerbrochen ist, die zu Fundamenten, Mauern und Treppen werden. Man nennt es das "schwebende Dorf" (Borgo Sospeso), und es zählt zu den schönsten Dörfern Italiens. Doch die größte Überraschung erwartet Sie gleich vor den Mauern: der einzige lebensgroße Moai der Welt, der außerhalb der Osterinsel geschaffen wurde.
Das schwebende Dorf
Vitorchiano blickt über eine Schlucht, und daher kommt sein Beiname. Vom Belvedere aus gesehen scheint das Dorf in der Leere zu schweben: Der Peperino-Fels bricht in zyklopische Blöcke, und die Häuser wachsen auf ihnen, eins mit dem Stein, ohne Fuge. Man erkennt nicht, wo die Natur endet und die Hand des Menschen beginnt. Kein Foto gibt diesen Eindruck ganz wieder: Man muss hier sein, durch die Gassen unter den Bögen und Arkaden gehen, die aus demselben Tuff gehauen sind, und dann auf das Belvedere des Borgo Sospeso hinaustreten, um zu verstehen, warum dieser Winkel der Tuscia sprachlos macht.
Der Moai: ein Stück Osterinsel in der Tuscia
Und da ist es, das unerwartete Wunder. In Vitorchiano steht der einzige lebensgroße Moai der Welt, der außerhalb der Osterinsel gemeißelt wurde. Keine Kopie: ein echtes Werk. 1990 kam die Familie Atan — neunzehn Menschen von Rapa Nui, der Osterinsel — hierher und bearbeitete den örtlichen Peperino mit denselben alten Techniken, die ihre Vorfahren für die großen Statuen des Pazifiks verwendeten. Sie wählten Vitorchiano, weil sein vulkanischer Tuff dem Stein ihrer Insel gleicht. Der steinerne Riese blieb, eine stille Brücke zwischen zwei fernen Welten. 2025 wurde er fünfunddreißig Jahre alt. Sie finden ihn am Largo Padre Ettore Salimbeni, nahe dem Belvedere: Bleiben Sie stehen, betrachten Sie ihn und denken Sie an die Reise, die er bis hierher gemacht hat.
Was es zu sehen gibt
Neben dem schwebenden Dorf und dem Moai erkundet man Vitorchiano am besten in Ruhe, zu Fuß.
- Die Stadtmauer aus dem 13. Jahrhundert — der mittelalterliche Mauerring um die Altstadt, mit Toren und Wehrgängen aus Peperino.
- Die Altstadt — Bögen, Arkaden und Gassen, alle im selben grauen Stein, ein mittelalterliches Labyrinth, das wie aus einem einzigen Block gehauen wirkt.
- Das Trappistenkloster Unserer Lieben Frau vom heiligen Josef — eine klausurierte Gemeinschaft kurz außerhalb des Dorfes, wo die Zeit einem anderen Rhythmus folgt.
- Das Botanische Zentrum Moutan — ein Garten mit einer großen Sammlung von Strauchpäonien: Die Blüte im Frühling ist ein Farbenspiel, das den Ausflug allein schon lohnt.
Nur einen Steinwurf von der Villa
Von Villa Vacanze Valentina in Bassano in Teverina ist Vitorchiano kaum eine Viertelstunde mit dem Auto entfernt: ein perfekter Vormittagsausflug, für Paare wie für Familien. Und Sie sind mitten in der Tuscia, knapp eine Stunde von Rom entfernt, mit der A1-Anschlussstelle Orte ganz in der Nähe. Vitorchiano lässt sich wunderbar mit den anderen Dörfern der Gegend verbinden: dem Geisterdorf Celleno eine halbe Stunde entfernt, dem Park der Ungeheuer von Bomarzo zehn Minuten von zu Hause. Und wenn Sie in der schönsten Jahreszeit kommen, lesen Sie, was der September in der Tuscia bietet: Weinlese, Feste und das erste Herbstlicht.
Am Abend kehrt man heim, in die Villa Vacanze Valentina: Pool, echte Stille, das atmende Land. Für Paare gibt es das Häuschen der Verliebten, für Familien die Ferienwohnungen in der Villa. Das schwebende Dorf erwartet Sie, eine Viertelstunde von hier.
